
Schuhe gehören zu den ersten Kleidungsstücken, die es überhaupt gab, weil sie den Gang über kalten und unebenen Boden erheblich vereinfachten. Seit den ersten Schuhherstellungsversuchen sind zahlreiche Technologien entwickelt worden, welche die Manufaktur erheblich vereinfachen. Daher sind industriell gefertigte Schuhe meistens wesentlich billiger als handgeschusterte Modelle, allerdings halten viele Industriemodelle aufgrund der einfachen Zusammensetzung der Einzelteile durch Klebstoff nicht so lange wie maßgeschneiderte Schuhe. Die Qualität von einem guten Paar Schuhe zeigt sich weiterhin darin, dass die Sohle besonders lange bequeme Trageeigenschaften aufweist. Insbesondere bei gebrauchten Modellen ist die Sohle oft hart und durchgelaufen, daher werden sie auch besonders günstig angeboten. Neben der unbequemen Tragweise führen harte und schlechte Schuhe oft zu Fehlstellungen im Fuß, was sich auf die ganze Körperhaltung auswirken kann. Daher können schlechte oder abgetragene Schuhe auch zu gesundheitlichen Problemen führen.
Preisgünstige Schuhe gibt es entweder im Second-Hand-Shop oder man kauft sie auf dem Flohmarkt. Es gibt auch Kleidersammlungen, wo man die Schuhe kostenlos bekommen kann. Das sollte man jedoch aus sozialethischen Gründen nur in Erwägung ziehen, wenn absolut kein Geld verfügbar ist. Günstige Schuhe von einem Discount-Laden sind zwar nicht abgetragen, sie lassen sich aber oft nicht besonders bequem tragen und sind in der Regel schnell abgenutzt. Diese Schuhe sind nicht immer schlecht, aber man sollte jeden Schuh vor dem Kauf anprobieren, da jeder Fuß individuell geformt ist und auch jeder Schuh eine unterschiedliche Auslegung der ausgeschilderten Größe aufweist. Nach dem Tragekomfort spielen modische Aspekte eine Rolle. Besonders auffällige oder modisch elegante Schuhe bekommt man fast nie besonders günstig. Exklusive Modelle kann man ausleihen, sofern man sie nur für eine einmalige oder selten stattfindende Veranstaltungen benötigt.
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